Die breite Palette der Audioformate von Media-Playern
14. September 2011 | Kategorien: Software

Heutzutage ist der Download von Musik eine Selbstverständlichkeit. Entsprechend groß ist die Anzahl verfügbarer Formate für Audio-Dateien. Fast jeder Anbieter von Media-Playern hat ein eigenes Audioformat auf den Markt gebracht. Prominente Beispiele sind Windows Media von Microsoft, RealMedia oder Quicktime von Apple. Die Unterschiede in der Qualität bestehen darin, den bestmögliche Kompromiss aus maximaler Kompression der Daten und möglichst verlustfreier Wiedergabe zu finden. Allerdings ist es fraglich, ob man wirklich das beste Format benennen kann, solange es keine allgemeingültigen Standards der Anforderungen gibt. Ein weiteres Beispiel ist MP3, sehr verbreitet vor allem aufgrund des möglichen hohen Kompressionsfaktors, aber eben auch mit entsprechendem Qualitätsverlust.
Aufgrund der vielen unterschiedlichen Formate ist es oft notwendig, auf dem Rechner mehrere Player zu installieren. Denn oft unterstützt ein Player nicht die Formate anderer Anbieter, oder man muss die entsprechende Unterstützung erst aufwändig nachinstallieren, was manchmal sogar kostenpflichtig ist. Also installiert man sich entweder den passenden Player oder schreibt die Datei in ein Format um, das der eigene Player abspielen kann. Grundsätzlich benötigt man, um Audiodaten in eine Datei zu schreiben, ein Programm, das den Datenstrom im entsprechenden Format kodiert. Ein Apple-Nutzer wird sich häufig für MOV-Dateien im Containerformat des Quicktime-Players entscheiden und einen geeigneten Encoder verwenden. Bei einem PC-Nutzer wird die Wahl oft auf den WMA Encoder fallen, damit die Dateien im weit verbreiteten Windows Media Player abgespielt werden können.
Auch wenn man eigene Musik in eine Datei schreiben und zum Beispiel auf seiner Website zum Download anbieten möchte, ist der Ablauf derselbe. Nur die Quelle der Audiodaten ist eine andere, denn der Datenstrom kommt über die Soundkarte aus einem an den Rechner angeschlossenen Gerät – im einfachsten Fall ein Mikrofon. So kann eigentlich jeder mit kleinem Equipment und dem WMA Encoder ohne großen Aufwand sein kleines Tonstudio betreiben und die Ergebnisse im Freundeskreis oder online einem größeren Publikum vorstellen.
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