Der Einbau einer zweiten Festplatte ist meist problemlos möglich
28. September 2011 | Kategorien: Computerzubehör, Hardware

Billige Festplatten gibt es heute wie Sand am Meer. Die Festplatte ist neben dem Prozessor das PC-Bauteil, das ständig mehr Inhalt hat und trotzdem immer billiger wird. Dies ist günstig für den Verbraucher, aber hält auch die Qualität mit?
Festplatten werden heute weitgehend automatisiert hergestellt. Daher ist die Qualität gleichbleibend gut, denn ein eventueller Fehler würde in vielen Festplatten auftreten. Dies kann sich kein Hersteller leisten. Trotzdem ist der Kauf einer wenige Euro teureren Festplatte eines bekannten Herstellers, mit dessen Festplatten man bisher keine Probleme hatte, nicht verkehrt.
Als Festplatte (englisch HDD = hard disk drive) bezeichnet man ein magnetisches Speichermedium für Computer, das die Daten auf die Oberfläche einer rotierenden Scheibe schreibt und sie auch wieder liest. Festplatten können beliebig oft gelöscht und wieder beschrieben werden. Dies geschieht automatisch, wenn man eine Datei löscht, d. h. den Mülleimer leert. Der Mülleimer selbst ist nur ein Ordner, in den man die zu löschende Dateien verschiebt. Die Dateien bleiben vorhanden, bis der Mülleimer geleert wird. Der dann verfügbare Platz wird bei nächster Gelegenheit wieder für neue Daten genutzt.
Wer seinen PC um eine weitere Festplatte erweitern will, hat bei der ersten Erweiterung, also einer zweiten Platte, in der Regel kein Problem, da der PC über einen entsprechenden Anschluss verfügt. Bei der dritten Platte kann aber zusätzlich ein Controller benötigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die beiden Festplatten von gleichem Typ sind, insbesondere denselben Typ Anschlusskabel benutzen. Eine SATA-Festplatte kann nicht an einen SCSI-Port angeschlossen werden und umgekehrt. Will man sie selbst einbauen, sollte man schon über einige Kenntnisse über das PC-Innenleben haben, da es mit dem Einbau allein nicht getan ist. Erforderlich ist z. B. eine Partitionierung.
Billige Festplatten gibt es im Fachhandel oder im Internet. Wer sich den Einbau sparen will, greift zur externen Festplatte, die meist über USB angeschlossen wird und dadurch etwas langsamer sein kann. Für untergeordnete Zwecke gibt es heute auch schon große andere Massenspeicher, z. B. einen USB-Stick.
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