Bei der Anzeige multimedialer Inhalte im Netz meist dabei – Flash

28. Juli 2011 | Kategorien: Software

Surfen im Internet: einfach ausgedrückt kopiert man von einem fremden Server Bildschirminhalte auf seinen eigenen Bildschirm und kann sie jetzt in Ruhe anschauen. Die Bildschirminhalte können alle möglichen Informationen enthalten: geschriebenes Wort, Tabellen, Grafiken, Bilder. Sie sind statisch, nichts bewegt sich.

Man kann aber auch weiter gehen und einen Bildschirminhalt herunterladen, der zusätzliche Informationen enthält. Neben dem statischen Inhalt – und ohne irgendeinen Klick oder sonstigen Befehl – erscheinen Informationen, die sich auch bewegen können. Diese könnten von einem Flash Programm stammen. Es sind Filme, die in Dateiform mit dem Bildschirminhalt, der ja selbst auch eine Datei ist, heruntergeladen wurden. Sie können Zusatzinformationen (Animation) für den Bildschirminhalt zeigen, beispielsweise Hinweise auf ergänzende Webseiten. Meist sind sie aber mehr oder weniger lästige Werbung. Der ablaufende Film kann dabei nach dem Ende verschwinden, er kann wiederholt werden, er kann nicht nur Bilder, sondern auch Ton enthalten. Immer muss allerdings der eigene PC über ein als Add-On mit dem Browser verbundenes Programm, den Adobe Flash Player, verfügen, das diese Flash Programme auf dem eigenen Bildschirm darstellt. Man kann auf dieses Add-On verzichten und hat dann Ruhe vor der Werbung. Die Heimtücke besteht jedoch darin, dass manche Bildschirminhalte dann nicht oder nicht vollständig dargestellt werden.

Flash Programme werden in einer von Macromedia Flash, heute Adobe Flash, geschaffenen Entwicklungsumgebung zur Erstellung multimedialer Inhalte erstellt. Die resultierenden Daten liegen im komprimierten SWF-(Shockwave Flash-)Format vor und basieren auf Vektorgrafiken. Durch die Weiterentwicklung können heute mit Flash auch komplette Webseiten programmiert werden. Dies hat Vorteile hinsichtlich der Einbindung von Animation. Flash steht damit in Konkurrenz zu Java-Applets.

Die vom Flash-Player dargestellten SWF-Dateien können heute auch von anderen Programmen, beispielsweise dem Präsentationsprogramm Impress aus dem Open-Office-Paket, direkt erstellt werden. Diese Dateiinhalte können damit leicht über das Internet Dritten zugänglich gemacht werden.

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